Monday, March 9, 2009

Hier noch paar Fotos aus Pretoria. Hatte gestern bissel Zeit und habe mich an Photo Shop gesetzt. Hier die Ergebnisse.



Tag 38 Sonntag 08.03.09
Was für ein schöner Tag. Sonne satt, Temperaturen um die 27°C. Oh wie wär das schön - Meer, Strand und einfach nur entspannen. Leider nicht für uns. Lernen stand auf unserem Tagesplan. Wir haben die Lernsachen geschnappt und uns in unseren eigenen Garten gelegt. Haben den ganzen Tag gelernt. So wird in Sued Afrika gelernt!




Um ab zu schalten und auf andere Gedanken zu kommen, sind wir ins News Cafe gefahren und haben leckere Milchshakes getrunken. Leider war das nur von kurzer Dauer. Wieder zurück im Campus sofort wieder vor die Skripte gesetzt. Ich liebe Marketing. Gegen 23 Uhr ab ins Bett. Paar Stunden schlafen. Morgen zeitig aufstehen und vor der Klausur noch einmal die wichtigsten Dinge anschauen. Morgen früh von 8:30 bis 9:30 BITTE Daumen drücken. Wird schon schief gehen. Gute Nacht.Grüße an alle die den Blog verfolgen.

Das sind unsere Obermieter!


Tag 37 Samstag 07.03.09
Ausgeschlafen und ein leckeres Frühstück von unserem deutschen Bäcker geholt. Lecker Brezeln, Croissants, Brötchen und Muffins gab es. Bevor wir frühstücken konnten, mussten wir unserem neuen Mitbewohner die Freiheit schenken. Ganz schön groß dieser süße Spider.

Frisch gestärkt haben wir sofort die Skripte für Marketing geschnappt und haben mit lernen begonnen. Am Abend haben wir uns für den Lernstress mit einem leckeren Abendbrot im Restaurant Piato belohnt. Leckere Speisen mit Blick über Johannesburg. Einfach Traumhaft. Später sind wir ins News Cafe und haben Dimmi seine Familie kennengelernt. Dimmis kleinster Brüder hatte Geburtstag und dieser wurde kräftig gefeiert. Die Geburtstagsfeier wurde in den nächsten Club verlagert. Dort haben wir bis in die Morgenstunden getanzt. Morgen wieder für Marketing lernen. Juhu!

Tag 36 Freitag 06.03.09
Früh aufgestanden um noch was für die anstehende VWL Klausur zu lernen. Halb 11 war es dann soweit. Christine hatte mit Sigal ihr Date bei Marius. Eine Lösung zum Problem zwischen Sigal und dem Rest der Gruppe musste gefunden werden. Um alle Einzelheiten hier zu erläutern, bedarf es Stunden. Die ganze Angelegenheit spitzt sich immer mehr zu. Deshalb nur kurz-Sigal wird aufhören Sch… über uns zu erzählen. Sie macht ihr Ding und wir machen unseres. Schluss aus. Wir wollen über das Thema nicht weiter erzählen.14 Uhr war es dann soweit. Unsere Erste Klausur in Süd Afrika stand ins Haus. Es war schwieriger als erwartet. Nächste Woche werden wir unsere Ergebnisse bekommen. Vielleicht müssen einige von uns nächstes Semester zum Nachschreiben wieder in dieses wunderschöne Land reisen! Wir hoffen es aber mal nicht. Wird schon schief gegangen sein.

Am späten Nachmittag sind wir zu Lucky gefahren. Er hat uns zum Braai zu sich nach Hause eingeladen. Wir standen über 1 Std. im Stau, da 2 Autos auf der Autobahn ineinander gefahren sind. Nix ging mehr. Bei Lucky angekommen, haben Nico und ich die Aufgabe des Grillchefs übernommen. Wir haben den schwarzen gezeigt wie richtig gegrillt wird. Das alles haben wir auf den Grill geschmissen. Lecker Fleisch!



Wie es sich für einen typischen südafrikanischen Braai gehört, wurde den gesamten Abend gute Musik gespielt. Diesmal hatten wir auch unseren persönlichen Bodyguard. Er hat uns auf Schritt und Tritt begleitet. Am späteren Abend haben wir noch Marius getroffen. Ein Studienkollege aus Ravensburg, der seit einem halben Jahr in Süd Afrika unterwegs ist. Er hat uns mit seinen Leuten zu sich in seine Wohngegend eingeladen. Dort angekommen, sind wir sofort in den angesagten Szene Club „The Moon". Wir waren die einzigen Weißen unter all den Schwarzen. Nix neues für uns! Gegen 3 sind wir müde ins Bett gefallen.

Tag 35 Donnerstag 05.03.09 Wie erwähnt, schön lange ausgeschlafen. Früh 1 Std. bei unserem Lieblingsdozenten Wim de Beer Labour Relations gehabt. Danach hat mir Nico die Haare geschnitten. Es war sein erstes Mal und er hat es recht gut gemacht. Schaut selber.


Nico wenn es mit der BA und Lotto nicht klappen sollte, dann mach deinen eigenen Friseurladen auf! Am Nachmittag haben wir einen bösen Anruf von Marius Wait bekommen - unser Koordinator für Marketing. S. hat uns alle als Rassisten bezeichnet und erzählt es jedem auf dem Campus. Wir haben es die letzten Tage gemerkt, da uns einige Leute seltsam anschauen, mit denen wir vorher gut ausgekommen sind. Marius wollte diese Angelegenheit mit uns klären, aber mit S. kann man nicht reden. Er hat uns bis morgen ein Ultimatum gesetzt. Bis dahin soll eine Lösung vorgelegt werden, wie es mit S. und uns weiter gehen soll. Das schräge an dieser Frau ist nur, dass man nicht mit ihr reden kann. Sie ist der festen Überzeugung, wenn sie uns als Rassisten vor den anderen Studenten darstellt, dass das Richtig sei. „Ich kann doch erzählen was ich möchte und ihr habt mir gar nix zu sagen. Nico und ich sind Rassisten und die Mädels sind ekelige Menschen." Am Besten wäre, wenn S. am Samstag in den Flieger steigt und zurück nach Deutschland fliegt. Egal, wir machen das Beste draus. Lassen uns von dieser Frau nicht unsere schöne Zeit in Süd Afrika verderben. Am Nachmittag sind wir ins größte Township, nach Soweto gefahren. Ich hätte es mir anders vorgestellt. Es war nicht viel anders als in manchen Stadtvierteln in Johannesburg. Es war trotzdem schön, den geschichtlichen Hintergrund kennen zu lernen.


Am Campus angekommen, sofort die Economics Sachen zur Hand genommen und für die Klausur am Freitag gelernt. Lernen, lernen und nochmal lernen. Juhu! Es gibt nix schöneres.

Tag 34 Mittwoch 04.03.09
Aus dem Schlaf gerissen, mussten wir 7 Uhr aufstehen. Was für ein Schock. 3 Std. Marketing bei Mahkitha ohne Pause. Juhu. Am Mittag haben Nico und ich noch unsere Pre Economics Klausur gemacht. Am späten Nachmittag sind wir zum Kingsway ins Gym. Danach sind wir noch „schnell" zum Pick n Pay und haben Lebensmittel für die nächsten Tage gekauft. Aus unserer am Anfang 9 Mann Essgemeinschaft, sind nur noch Nico und ich übrig geblieben. Guten Appetit. Ich habe mich in die Menschenschlange an der Kasse eingereiht und Nico ist Geldabheben gegangen. Nur wollte der sch… Geldautomat nicht so wie Nico wollte. Er hat seine Karte einbehalten. Angemerkt, es war kurz vor 19 Uhr und die meisten Läden hatten schon geschlossen. Zum Glück kam ein Standart Bank Mitarbeiter und hat uns erste Hilfe geleistet. Nach gut 45 Minuten kam der Notdienst und hat uns die Kreditkarte wieder gegeben. Die Tiefkühlsachen, waren in der Zwischenzeit angetaut. Zu hause angekommen, erst einmal lecker Abendbrot gemacht. Völlig kaputt und müde ins Bett gefallen. Ausschlafen, denn morgen müssen wir erst 9 Uhr in der Vorlesung sein.

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