So jetzt ist es vollstaendig. Hier die letzten 2 Wochen. Alles was wir erlebt haben, koennt ihr hier lesen. Viel Spass damit.
Joburg wir kommen!
Abflug in Deutschland Donnerstag und Freitag 29/30.01.09
Nach 2 wunderschönen Tagen in Berlin bei meiner süßen Schwester, war es am Donnerstag dann endlich soweit – Abflug von Berlin über London nach Johannesburg. 3 Monate Auslandssemester stehen an.Mareike, Nico und ich haben uns in London getroffen und haben uns mit dem Flug 57 von British Airways (Boing 747-400) auf den Weg nach Johannesburg gemacht. Mit ein wenig Verspätung sind wir vom Europäischen-Boden gegen 20:30 abgehoben. Nach dem „leckeren" Abendbrot an Board sind uns allen die Augen zugefallen und wir haben bis in die Morgenstunden mehr oder weniger gut geschlafen. Noch ein schnelles typical english breakfast oder ein plain omlet und dann wurden wir auch schon aus dem Flugzeug geschmissen. Süd-Afrikanischen Boden nach nur 10,5 Std. nun endlich unter den Füßen. Voller Entsetzen war es wolkig und ab und zu regnete es ein wenig. Aber trotz alledem waren es angenehme 26° Grad. Nach der Passkontrolle hat uns auch schon unser Fahrer von der UJ (University of Johannesburg) mit einem breiten Lächeln empfangen. Sein Name war Orier nicht zu verwechseln mit den leckeren Oreo Keksen J und sein Kumpane hieß Gilbert - 2 echt super nette Burschen. Bevor wir uns auf den Weg Richtung Campus gemacht haben, tauschten wir noch ein wenig Euro in Rand und kauften uns von unserem ersten Geld gleich einmal eine einheimische Sim-Karte.Auf dem Weg Richtung Campus lag Not und Elend nah beieinander.Den Campus erreicht, bezogen wir gleich unsere Zimmer. Nico und ich haben ein wunderschön großes Appartement auf dem Bunting Campus bekommen. Jeder sein eigenes Zimmer, großes Bad, komplett ausgestattete Küche und ein riesiges Wohnzimmer können wir für die nächsten Tage und Woche unser Eigen nennen. Im Anschluss machten wir uns gleich auf Besichtigungstour quer über den Bunting Campus. Zum Mittag gab es lecker King Kong Burger mit satten 300g Fleisch mmmhhhh lecker J. Gegen 15 Uhr sind wir mit Chantalle (für die international students verantwortlich) zum benachbarten Kingsway Campus aufgebrochen. Die „Welcome Party" für alle international students stand auf dem Plan. Wer jetzt denkt das nur weiße zu den Austauschstudenten zählen, der liegt total falsch. Insgesamt waren wir 7 weiße aus Deutschland und Schweden und der Rest schwarze aus allen Ländern Afrikas und ein paar aus Frankreich. Nach dem offiziellen Teil gab es lecker Essen und die ersten Kontakte wurden geknüpft. Wir kamen mit 2 netten guys aus Lesotho und Botswana ins Gespräch und mit einigen students vom Kingsway Campus – sehr nett. Am Abend sind wir mit Chantalle noch schnell einkaufen gefahren, bevor sie uns in unseren Appartements heraus gelassen hat. Völlig müde sind wir ins Bett gefallen. Gute nacht Gggggggggg rrrrrrrrrrr ggggggggggg rrrrrrrrrrrrrr
Tag 2 Samstag 31.01.09
Nach dem Frühstück mit lecker Mango, Ananas und Passion Fruit sind Mareike, Nico und ich in die nahe gelegene Shopping Mall aufgebrochen. Neben unzähligen Geschäften kann man dort auch lecker essen. Wir haben uns bei Chicken Licken was zum Mittag geholt und sind danach zu Fuß zum Campus zurück. Dort angekommen, habe ich mir die Kamera geschnappt und die nah gelegene Umgebung erkundet. Am Abend haben wir uns mit Simon getroffen. Er hat uns mit seinem Polo am Campus abgeholt und wir sind zu 6 über den Highway gerast. Unterwegs mussten wir uns noch mit Alkohol versorgen. Zum Glück waren wir mit Einheimischen unterwegs und sind um Mitternacht ins Township zum Einkaufen gefahrenJ. 4 weiße allein im Township um Mitternacht unterwegs. Nachdem wir den ganzen Laden leergekauft haben sind wir in ein Nobelviertel aufgebrochen, wo die private home Party stieg. Dort angekommen wurden wir von Simons Freundin Mpumi herzlichst empfangen. Das rege Treiben spielte sich im Hinterhof ab, wo sicher um die 50 Einheimische und die 4 weißen aus Deutschland (Mareike, Simon, Nico und meine Wenigkeit) zu fetten Beats bewegten. Der jüngste Partygast war ein total süßes Baby (10 Monate alt) welches zwischen all den Party-People versucht hat zu schlafen. Nachdem sich die Party langsam dem Ende neigte, haben wir alle Sachen geschnappt und sind zur nächsten Lokation aufgebrochen. Ich bin mit Mpumis Cousine und ihrem Mann in einem BMW gefahren. Man kann sich gar nicht vorstellen, welchen Stellenwert ein Auto in Süd-Afrika hat. Und wenn es dazu noch ein deutsches Fabrikat ist, dann flippen die Einheimischen völlig aus. Es geht nur, „ the best cars in the world are the german one, like Audi, BMW, Mercedes …. They are so fast and beautiful". Die nächste Party stieg auf einem ehemaligen Parkplatz. Und wie sollte es auch anders sein, die 4 Weißen aus Deutschland waren mal wieder die Hauptattraktion. Nachdem wir durch die Sicherheitskontrolle gekommen sind mischten wir uns unter die Einheimischen. Der Abend war bis dahin echt geil. Wovor uns alle in Deutschland gewarnt haben, haben wir einfach mal so an unserem 2 Tag in Joburg ignoriert! Doch keine Angst Simom, Mpumi und ihre Verwanden, kümmerten sich bezaubernd um uns und hatten immer eine schützende Hand über uns. Somit fühlten wir uns recht sicher. Fragt mich bitte nicht nach deren Namen, ich habe sie alle schon wieder vergessen. Sorry about that. JDoch der Abend sollte noch einige Überraschungen für uns bereit halten. In unserer letzten Lokation für diesen Abend sind unsere Mädels (Mareike und Mpumi) auf dem Weg zur Toilette in eine echt heftige Auseinandersetzung mit den Frauen aus dem Township geraten. Our women’s make some trouble. J Die Mädels haben diese Auseinandersetzung sehr persönlich genommen. Der Abend war lang, der Alkohol floss in Massen und somit zeigten uns die Mädels ihre sentimentale Seite. Kurz gesagt der Abend war von diesem Punkt an vorbei. Wir sind zu Mpumis Cousine nach Hause gefahren, wo sich die Mädels erstmal ausgeheult haben. Oh mein Gott. Nach 1 Stunde waren alle Unstimmigkeiten geklärt und alle waren wieder gut drauf. Mpumis Bruder legte noch ein wenig heiße African-Beats auf und wir tanzten bis in die Morgenstunden. Der Junge war echt ein guter DJ. Mit dem Sonnenaufgang hat uns Simon wieder in unsere Unterkunft gebracht, wo wir total müde in die Federn gefallen sind. Was für ein geiler, aufregender und total genialer 2 Tag in Joburg und ein noch aufregender Abend.
Tag 3 Sonntag 01.02.09
Nachdem wir gegen 6 wieder zu Hause waren, haben wir uns vorgenommen, erst einmal ordentlich auszuschlafen. Doch Chantalle machte uns halb 11 einen Strich durch die Rechnung. Die anderen Studenten aus Ravensburg sind am Sonntagmorgen gelandet und wir sollten ihnen den Campus zeigen. Echt toll, das hätte sie uns auch später sagen können. Aber naja, was macht man nicht alles. JErst einmal ordentlich Kater Frühstück bevor man in den Tag startet. Gegen 3 Uhr am Nachmittag haben wir die anderen Studenten getroffen. 4 Mädels aus Deutschland – Alissa, Theresia, Elisa und Sigal. Wir haben uns in den Vorgarten von unserer Unterkunft gesetzt und das bunte Treiben beobachtet. Da das Semester am Montag (morgen) beginnt, war großer Anreise Nachmittag. Mit Kind und Kegel sind die Neuen- und Alten Studenten angereist und haben ihre Zimmer bezogen. Wie es sich hier in Süd-Afrika gehört, wurden die Neuen traditionell, lautstark mit Musik und Tanz begrüßt. Später am Nachmittag haben wir uns zu den Unterkünften der Jungs aufgemacht. Echt super gepflegte Anlage. Wir haben den genialen Ausblick über die Skyline bestaunt. Joburg ist eine super schöne Stadt. Gegen 6 sind wir, d.h die 4 Neuankömmlinge und wir 3 alten Hasen zu Fuß nach Melville aufgebrochen und haben dort im Cool Runnings sehr, sehr lecker zu Abend gegessen. Nico und ich haben uns lecker Steak mit Pommes bestellt. Oh man wie war das lecker. Nach einigen Cocktails und paar Stunden später sind wir mit dem Taxi zum Campus zurück.Das war auch schon alles für heute. P.S. Nachdem wir am Freitag mit dem Wetter etwas Pech gehabt hatten, war das Wetter die letzten Tage dafür umso angenehmer. Sonne, Sonne, Sonne und ab und zu ein paar Wolken. Angenehme 27°C. Ich will euch nicht im kalten und verregneten Deutschland neidisch machen, aber wir lassen es uns hier richtig gut gehen.
Tag 4 Montag 02.02.09
Sandra und Christine aus unserem Kurs sind nun auch in Süd-Afrika gelandet. Wir haben sie am Mittag getroffen. Was stand heute an? Zu erst wurden wir nun auch offiziell am Bunting Campus herzlich Willkommen geheißen. Nach der Eröffnungszeremonie haben wir unsere Studentenausweise beantragt-Identität für den Campus und mit der Karte kann man ins Internet. Juhu inet. J Nach 5 Std. Büro hopping um unzählige Anträge für den Ausweis auszufüllen, war es dann endlich soweit. Wir hatten unseren Vorläufigen Studentenausweis in der Hand. Nicht nur in Deutschland ist die Bürokratie weit voran geschritten, sie ist auch in Süd-Afrika angekommen. Mittag haben wir auf den Campus gemacht. Danach haben wir uns nach einem Gym auf dem Campus umgeschaut. Echt genial 10-15 € für einen Monat. Bevor es dunkel wurde, sind wir nochmal schnell in den Campus Square (Shopping Mall) um noch schnell die nötigsten Sachen zu besorgen. Nico und ich haben den Kingsway Campus ausgecheckt. Oh man wie groß der ist. Wir haben uns wie auf einem riesigen Flughafen oder Bahnhof gefühlt. Wir haben uns mehrmals verlaufen. Ich denke bei 45000 Studenten darf das Erlaubt sein. Nach unserer Shopping Tour im Pick n Pay sind wir zu 9 in einem Minibus Taxi wieder nach Hause gedüst. Bevor es Abendbrot gab, sind einige von uns nochmal schnell ins Internet. Schnelle Internetverbindung heißt hier was anderes-oder sind wir einfach nur zu sehr aus Deutschland verwöhnt???? Im Bunting Campus hängen alle Rechner an einem Router und teilen sich die Geschwindigkeit für das Internet. Somit muss man um 1 Seite sich anzeigen zu lassen, geschätzte 30 Minuten warten. Naja ich will mich ja nicht beschweren. Nachdem ich über 1 Std im Internet verbracht habe, und nicht wirklich Emails und co abrufen konnten, haben wir alle bei uns im Appartement zu Abend gegessen. Wir haben den Abend bei Wein (6 Flaschen pro Person J ) in einer lustigen Runde ausklingen lassen. Prost
Tag 5 Dienstag 03.02.09
Am Morgen haben wir uns mit Mr Marius Wait, dem Auslandskoordinator für Marketing and Retailing getroffen. Eigentlich wollten wir nur mal kurz unsere Fächer auswählen, die wir an der Uni besuchen. Doch aus den paar Minuten wurden 3 Std. Marius war schon völlig verzweifelt mit uns, da wir ihm andauernd neue Fächer und Vorschläge unterbreitet haben. Aber am Ende stand ein schöner Stundenplan parat. Montag, Dienstag frei, Mittwoch, Donnerstag und Freitag in der Früh haben wir dann auch mal Vorlesung. Das passt mir zwar nicht ganz so, aber was will man machenJ. Somit haben wir ein jede Woche ein schön langes WE. Am Nachmittag war ich mit Nico auf dem Campus vom Kings Way und haben uns dort im Gym verausgabt. Auf dem Rückweg haben wir einen kurzen Zwischenstopp im Pick n Pay gemacht. Nach dem Abendbrot sind Nico und ich auf der Couch eingeschlafen. Der Abend davor war doch ein wenig länger und so haben wir den verpassten Schlaf nachgeholt.
Tag 6 Mittwoch 04.02.09
Mittwoch unser erster Tag an der Uni mit wirklichen Vorlesungen. Wir mussten, um in unsere Erste Vorlesung zu kommen, sehr zeitig für die südafrikanischen Verhältnisse aufstehen. 8 Uhr war Startschuss für 2 Std Marketing. Wie es sich auf dem Bunting Campus gehört, waren nur Christine, Mareike, Sandra, Nico und ich die einzigen Weißen in der Vorlesung. Aber damit hatten wir keine Probleme. Gegen 10 durften wir dann alle zusammen unseren Studentenausweis abholen. Hat nur 2 Tage gedauert und ab da an waren wir offizielle Studenten an der UJ (University of Johannesburg). JUHU!!! Nach einer ausgedehnten Mittagspause hatten wir unsere nächste Vorlesung. Was für ein stressiger Tag. 2 Vorlesungen geht ja mal gar nicht.Am Abend haben wir uns weiter um unser Mietauto gekümmert. Haben noch einen Film geschaut und sind dann müde ins Bett gefallen.
Tag 7 Donnerstag 05.02.09
Was für ein sch… Tag. In der Früh aufstehen, um 9 Uhr in der Uni zu sein. Völlig konfus über den Campus gestürzt um die die library. Schlussendlich war doch keine Vorlesung und wir hätten ausschlafen können. Danach haben wir mit unserem VWL Prof über die anstehende Klausur gesprochen. 12 Uhr schon wieder eine Vorlesung. Das muss doch nicht sein. Völlig abgehätzt in den Vorlesungsraum gestürtzt. Doch wo ist der Dozent??? Nach 30 Minuten Warten haben die restlichen Studenten den Raum verlassen und wir haben uns einfach mal angeschlossen. Schon wieder Ausfall. Und wie sollte es auch anders sein, die nachfolgende Vorlesung, na???? Ist auch ausgefallen. J So hatten wir von 9 bis in den Nachmittag hinein keine Einzige Vorlesung. Ich habe die Zeit sinnvoll genutzt und bin mit Nico ins Gym auf unseren Campus gegangen. 1,5 Std ordentlich gepumpt und dann hatten wir von 15-17 Uhr mal wieder Vorlesung. Aber diesmal war wirklich Unterricht angesagt. Wir hatten 2 Std. Marketing. Am Nachmittag oder das was davon noch übrig geblieben ist, habe ich mit Nico gechillt. Lecker Abendbrot gemacht kurz gesagt-wir haben es uns Gut gehen lassen.Am Abend sind wir zu der vermeintlich besten Campus Party zum Kingsway Campus gestartet. Doch große Enttäuschung für uns-only black people party. Es wäre für uns zu gefährlich dort auf die Party zu gehen. So haben wir im „speziellen" Weißen Bereich paar Leute kennegelernt, die uns auf ein Rugby Spiel mal mitnehmen werden. Also hat sich der Abend doch noch gelohnt. J
Tag 8 Freitag 06.02.09
Juhu endlich Wochenende J Zeit zum entspannen, sich von der stressigen Woche erholen … .Aber bis es soweit war, musste ich noch 1 Std. Marketing über mich ergehen lassen. Am Mittag haben wir uns mit Dimmi, Laurencia und Raki getroffen und haben vor unserem Appartement bei 30° in der Sonne das Wochenende eingeleitet. Achtung!!! 14:00 Uhr endlich war es soweit. Ein weißer Toyata rollte über den Campus. Genau das war unser Mietwagen, nach dem wir uns solang gesehnt haben. Kurz noch die Formalitäten geklärt und dann konnte Nico durchstarten. Es ist ein komisches Gefühl, als Beifahrer auf der linken Seite zu sitzen. Aber man gewöhnt sich schnell daran. Die Autos mit Leuten vollgepackt, sind wir in die nahegelegene Shoppingmall gefahren. Die Mädels wollten shoppen. Was für ein Spaß. Dimi, Raki, Nico und ich, haben uns in ein Cafe gesetzt und einen typischen Männernachmittag verbracht. J Bevor wir wieder alle nach Hause gefahren sind, haben wir bei Checkers (riesen Supermarkt) unseren Großfamilieneinkauf getätigt. Echt anstrengend, wenn man für 7 Personen einkaufen muss. Aber auch das haben wir mit Bravur gemeistert. Am Abend sind wir erneut zum Kingsway Campus aufgebrochen um uns unter die Party People zu mischen. Simon und Mpumi sind noch vorbeigekommen und wir hatten einen lustigen Abend.
Tag 9 Samstag 07.02.09
Nur ganz kurz. Ausgeschlafen bis 9, gefrühstückt, ins Gym mit Nico gefahren und am Mittag die Autos geschnappt und in den Lions Park gedüst. Ach wie ist das schön, dass man mit einem Auto so flexibel ist. Auf der Fahrt in den Park haben wir die wunderschöne Umgebung, mit ihrer tollen Aussichten genießen können.Lions Park: Wir durften mit unserem eigenen Auto selber durch den angelegten Park fahren. Kamera scharf gemacht und auf die Löwen gewartet. Leider war das Gras an manchen Stellen etwas zu hoch, so dass man die Löwen während ihrer Mittagspause nicht wirklich gesehen hat. Dafür haben wir Zebras, Giraffen, Strauße und andere Tiere gesehen. Natürlich sind uns auch Löwen vor die Linse gesprungen, heißt ja auch Lions Park) und wir haben schöne Bilder von ihnen machen können. Zum Ende der Tour konnten wir in einem abgesperrten Bereich kleine Löwenbabys hautnah betrachten du diese selbst auch Streicheln. Die kleinen hatten schon so eine Kraft, was sie Nico deutlich zu spüren gegeben haben. Ein zerkratzter Arm war das Resultat. Kurz gesagt, es war bis dahin ein schöner Tag. Aber es sollte noch besser werden. Auf dem Heimweg zu unsern Appartements, hat mich Simon angerufen und uns alle zu Mpumis Cousine zum Brai (Barbecue) eingeladen. Da wir nicht genau wussten, wo die Cousine wohnt, haben wir uns mit Simon auf dem Spar Parkplatz verabredet. Klingt zugegebener Masen nicht all zu spannend, doch wenn nur schwarze dort einkaufen, ist es schon ein gewisses Abenteuer. Simon und Co haben uns abgeholt und wir sind gemeinsam zum Haus gefahren. Gegen 9 war es endlich soweit. Lecker Tschakalaka (scharfe Sauce), Maismehl und schön viel Fleisch. Lecker, lecker lecker. Nachdem alle satt waren, hat Mpumis Bruder den DJ gespielt. Wir haben uns die Kalorien im Garten zu Afrikanischer House Musik abgetanzt. Bis Mitternacht sind wir im Garten rumgesprungen. Nico hat uns sicher nach Hause gebracht und wir sind totmüde ins Bett gefallen. Gute Nacht. P.S. mir geht es gut, alles super hier. Wetter super nett. Sonne angenehm warm. Will euch in Deutschland nicht neidisch machen J
Tag 10 Sonntag 08.02.09
Erst einmal ausgeschlafen im Urlaub, wenn man es so nennen kann. 10 Uhr sind wir mit 2 Autos zum Freizeitpark Gold Reef City gefahren. Das ist der größte Freizeitpark Süd-Afrika-Achterbahnfahren ja wie ist das lustig. Haben den ganzen Tag im Park verbracht. Später sind wir ins Cafe gefahren und haben den Tag revue passieren lassen. Nach dem Abendbrot ist ein Teil zu lustigen Trinkspielen übergegangen. Gegen 2 am Morgen sind wir besoffen ins Bett gefallen. Was für ein Abend. J
Tag 11 Montag 09.02.09
Früh 2 Stunden Economics bei Mr. Eddy K. Danach ins Gym mit Nico. Alissa haben wir mit auf den Kingsway Campus genommen, da sie ihren Gips abgenommen bekommen hat. Nach 1,5 Std Power workout haben wir vor unserem Appartement in der Sonne gechillt. Am Abend sind alle ins Cats Pyjama gefahren. Dort haben wir lecker zu Abend gegessen. Nico und ich haben uns eine leckere Fleischplatte für 4 Personen bestellt. Mhmmm Lecker. Obwohl wir nur zu 2 waren, haben wir alles aufgegessen. Auf dem Heimweg haben wir noch schnell einen Zwischenstopp an unserem Aussichtspunkt gemacht und haben Joburg bei Nacht beobachtet. Great view by night.
Tag 12 Dienstag 10.02.09
Wir haben uns von den Mädels überreden lassen zum Oriental Market zu fahren. Nico hat mir den Schlüssel fürs Auto überlassen und somit durfte ich diesen Tag Chauffeur spielen. Die Mädels haben, wie sollte es auch anders sein geshoppt J Der Markt hat allen nicht all zu gut gefallen und so haben wir uns entschieden zum African Market zu fahren. Zum Glück war der Markt am komplett anderen Ende der Stadt. Dort angekommen, haben wir den Markt besichtigt, leider viel zu touristisch aufgezogen. So haben wir lecker Mittag gegessen.16 Uhr sind Nico und ich mit der Ersten Gruppe wieder Richtung Campus aufgebrochen. Was wir nicht bedacht hatten, dass genau jetzt die Rush Hour in Joburg einsetzt. Kaum auf der Autobahn, standen wir auch schon im Stau. Nix ging mehr. Wo wir vorher noch 20 Minuten für die Strecke gebraucht haben, brauchten wir nun über 1 Std. Und zum Glück mussten wir auch nochmal zum Markt zurück und die 2. Gruppe abholen. Dank meinem Klasse Beifahrer Nico, sind wir Schleichwege gefahren und haben den Stau zum größten Teil umfahren. Wir sind jetzt richtige Insider in Joburg. Ab morgen fahren wir nur noch ohne Karte. JNachdem wir uns mit den Mädels verstritten haben, sind Nico und ich erst einmal ins Gym gefahren und mussten unsere Aggressionen abbauen. Am Abend haben wir uns mit Simon getroffen und sind mit im in der 7th street gefahren und haben Abendbrot gegessen. Bei paar Bierchen haben wir nen lustigen Männerabend gehabt, ohne nervige Mädels. J Heute sind wir mal zeitig ins Bett, da wir morgen schon 8 Uhr in der Uni sein müssen. Gute Nacht. Schöne Grüße nach Deutschland.
Thursday, February 12, 2009
Subscribe to:
Post Comments (Atom)
Haha, wie geil!
ReplyDeleteKlingt ja alles wie erwartet (inkl. Stress mit den Mädels ;))
Sehr schön, freut mich. Ich sehe, ihr habt Spaß!
Grüße an den Nico! Rein haun Megatron ;)